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Trockene Haut: Diese Nährstoffe erhöhen den Feuchtigkeitsgehalt der Haut
Eine gesunde Haut ist optimal mit Nährstoffen versorgt, die für die Haut wichtig sind. Kommen diese Nährstoffe zu kurz, kommt es unweigerlich zu Hautproblemen. Trockene Haut kann die Folge sein, oder auch eine Neigung zu Ekzemen und Probleme mit der Wundheilung.
Wird die Haut trocken, ist sie nicht optimal mit Feuchtigkeit versorgt. Nährstoffe können auf verschiedene Art und Weise helfen, den Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu erhöhen.
Hyaluronsäure
Hyaluronsäure hat die einzigartige Fähigkeit, sehr große Mengen Wasser zu binden. Sie kann das 1000-fache des eigenen Volumens an Wasser binden! Daher ist es nicht verwunderlich, dass Hyaluronsäure bei trockener Haut Wunder zu vollbringen scheint.[1]
Omega-3
Omega-3-Fettsäuren könnten helfen, die Hautbarriere zu stärken. Studien deuten an, dass Omega-3 den Feuchtigkeitsgehalt der Haut erhöhen könnte.[2]
Vitamin A
Vitamin A ist das Hautvitamin schlechthin. Es ist an der Produktion von Kollagen beteiligt und ist für die Bildung und Reparatur neuer Hautzellen wichtig.[3] Ein Mangel an Vitamin A kann viele Hautprobleme verursachen.
Vitamin E
Vitamin E findet man in fast jeder Hautcreme – aus gutem Grund. Vitamin E stärkt die Hautbarriere und scheint so die Wasserspeicherfähigkeit und den Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu verbessern.[4]
B-Vitamine
B-Vitamine haben viele wichtige Funktionen in der Haut.
Biotin ist auch als Vitamin H bekannt, weil es für Haut und Haare wichtig ist. Es ist an der Bildung von Keratin beteiligt, welches Teil der äußeren Hautschicht, der Epidermis, ist. Ein Mangel an Biotin kann Hautprobleme verursachen.[5]
Vitamin B3 scheint für die Hautbarriere wichtig zu sein. Denn Vitamin B3 ist an der Bildung von Ceramiden beteiligt, die eine natürliche Schutzbarriere bilden und Wasserverlust verhindern.[6]
Eine Vorstufe von Pantothensäure (Vitamin B5) wird oft Hautcremes zugesetzt. Aus gutem Grund: Es soll Wasser in der Haut binden und die Hautbarriere stärken, wodurch Feuchtigkeit in der Haut gehalten wird. Außerdem scheint es die Wundheilung zu fördern.[7]
Vitamin C
Auch Vitamin C scheint die Produktion von Ceramiden ankurbeln zu können und so die Hautbarriere zu stärken. Außerdem ist Viamin C an der Bildung von Kollagen beteiligt.[8]
Kollagen
Kollagen ist das häufigste Protein des Bindegewebes: Es kommt in Haut, Knorpel, Knochen, Sehnen und Bändern vor. In der Haut scheint es vor allem für Elastizität und jugendliches Aussehen zu sorgen.[9] Der Körper kann Kollagen zwar selbst herstellen, aber die Produktion lässt im Alter stark nach.
Zink
Trockene, rissige Mundwinkel sind ein typisches Symptom von Zinkmangel. Zink ist für die Haut sehr wichtig, unter anderem wirkt es entzündungshemmend und ist an der Wundheilung beteiligt.[10]
Vitamin D
Trockene, schuppige Haut kann auf Neurodermitis oder Schuppenflechte hindeuten – zwei entzündliche Erkrankungen. Ein Mangel an Vitamin D kann die Entstehung dieser Hauterkrankungen begünstigen.[11]
Fazit: Eine schöne Haut ist gut mit Nährstoffen versorgt
An der Bildung und am Erhalt von Haut sind viele Nährstoffe beteiligt. Sie sind beispielsweise für die Hautbarriere wichtig und helfen so, Feuchtigkeit in der Haut zu speichern. Bei trockener Haut sollte man besonders auf eine gute Versorgung mit diesen Nährstoffen achten.
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[1] https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/dth.15903
[2] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21088453/
[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6791161/
[4] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9706379/
[5] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29438761/
[6] https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1473-2130.2004.00115.x
[7] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21982351/
[8] https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fphys.2018.00819/full
[9] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8824545/
[10] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30801794/
[11] https://karger.com/spp/article/31/2/74/305031/Vitamin-D-and-the-Pathophysiology-of-Inflammatory

Mitochondriopathien: Welche Rolle spielen Nährstoffe bei der Behandlung?
Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zelle: Sie dienen der Energieproduktion. Bei Störungen in den Mitochondrien kommt es zu Störungen im Energiestoffwechsel. Die Folgen sind Energiemangel, Müdigkeit und Muskelschwäche. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu Nervenstörungen und Organschäden kommen.
Bei Störungen in den Mitochondrien (Mitochondriopathien) unterscheidet man primäre von sekundären Störungen.
Primäre Mitochondriopathien entstehen durch vererbte Gendefekte. Sie verursachen bereits in der frühen Kindheit Probleme.
Sekundäre Mitochondriopathien entstehen im Laufe des Lebens, z. B. durch den Kontakt mit schädlichen Stoffen oder Erkrankungen.
Häufige Auslöser für Mitochondriopathien sind:
Sauerstoffmangel, z. B. durch Durchblutungsstörungen
Schwermetall- und Chemikalienbelastung
Nährstoffmängel
Störungen im Zuckerstoffwechsel (Insulinresistenz)
Chronische Entzündungen und Infektionen
Chronischer Stress
Mitochondriopathien sind an vielen Alterserkrankungen und Stoffwechselstörungen beteiligt. Dazu gehören z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Neuropathie, chronische Erschöpfung, Diabetes mellitus, Fettleber, Nierenschwäche, altersbedingte Makuladegeneration (AMD), Schwerhörigkeit und Verlust des Geruchssinns.
Die Behandlungsmöglichkeiten von Mitochondriopathien sind sehr begrenzt. Es gibt bisher keine offiziell zugelassenen Medikamente.
Mikronährstoffe können jedoch die Funktion der Mitochondrien unterstützen.
L-Carnitin
L-Carnitin spielt eine wichtige Rolle bei der Energiegewinnung aus Fett. Denn es wird für den Transport von Fettsäuren in die Mitochondrien benötigt. L-Carnitin fördert auch die Gesundheit der Mitochondrien, indem es deren Entgiftung fördert.
Ein L-Carnitin-Mangel kann zum chronischen Erschöpfungssyndrom führen. Umgekehrt scheint sich die Einnahme von L-Carnitin bei Erschöpfungssyndrom positiv auswirken zu können.[1]
Coenzym Q10
Auch Coenzym Q10 ist bei der Energiegewinnung in den Mitochondrien unverzichtbar. Es ist Teil der Atmungskette, bei der unter Verbrauch von Sauerstoff Energie produziert wird. Gleichzeitig ist Coenzym Q10 ein Antioxidans, das die Mitochondrien vor freien Radikalen schützt.
Bei Mitochondriopathien scheint Coenzym Q10 die Muskelstärke verbessern und Muskelermüdung reduzieren zu können.[2]
Magnesium
Magnesium hat sehr viele wichtige Funktionen im Energiehaushalt. Der Mineralstoff ist an über 300 Enzymreaktionen beteiligt. Zu wenig Magnesium kann daher zu Energiemangel führen.
Es gibt einen engen Zusammenhang zwischen Mitochondriopathien und Magnesiummangel. Menschen mit Erschöpfungssyndrom haben oft einen zu niedrigen Magnesiumspiegel.[3]
Omega-3-Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend. Sie werden in den Membranen der Mitochondrien eingebaut und schützen die Mitochondrien vermutlich vor Entzündungen, die durch oxidativen Stress entstehen.[4]
B-Vitamine
Bei B-Vitaminen handelt es sich um eine Gruppe von Vitaminen, die viele wichtige Funktionen im Energiestoffwechsel haben.[5]
Vitamin B1 ist wichtig für Energiegewinnung aus Kohlenhydraten
Vitamin B2 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei und schützt vor oxidativem Stress
Niacin (Vitamin B3) ist für den Abbau von Kohlenhydraten und Fetten wichtig
Folsäure (Vitamin B9) ist bei Mitochondriopathien oft zu niedrig
Vitamin B12 hat wichtige Funktionen bei der Energiegewinnung aus Kohlenhydraten und Fetten
Antioxidantien
Bei der Energiegewinnung in den Mitochondrien entstehen freie Radikale und es kann zu oxidativem Stress kommen, wenn sie überhandnehmen. Denn bei Energiegewinnung verbraucht die Zelle Sauerstoff – ein sehr reaktives Molekül. Bei Mitochondriopathien kommt es vermehrt zu oxidativem Stress. Außerdem schädigen freien Radikal die Mitochondrien und fördern so Mitochondriopathien.
Um dem entgegenzuwirken, ist eine gute Versorgung mit Antioxidantien wichtig. Dazu gehören zum Beispiel Vitamin C, Vitamin E und Selen.[6]
Auch sekundäre Pflanzenstoffe können antioxidativ wirken. Curcumin, OPC und Astaxanthin sind sehr reich an Antioxidantien.[7]
Fazit: Mitochondrien benötigen viele Nährstoffe, um optimal zu funktionieren
An der Energieproduktion in den Mitochondrien sind viele Nährstoffe beteiligt. Antioxidative Nährstoffe können außerdem helfen, freie Radikale in den Mitochondrien abzufangen. Kommen diese Nährstoffe zu kurz, kann es leicht zu Störungen in der Mitochondrienfunktion kommen.
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[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25714882
[2] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20886510/
[3] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1672392/
[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3961091/
[5] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35933667/
[6] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8986468/
[7] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21769543/

Mikronährstoffe für gesunde Nägel: Das darf nicht fehlen!
Für die Bildung und den Erhalt von gesunden, starken, Nägeln werden viele Nährstoffe benötigt. Veränderungen in den Nägeln, wie Rillen, weiße Flecken, brüchige, weiche oder splitternde Nägel sind daher oft auf Nährstoffmängel zurückzuführen.
Aber auch bestimmte Krankheiten und Medikamente können Nagelprobleme verursachen.
Folgende Nährstoffe sind für die Nägel wichtig:
Biotin
Biotin ist ein B-Vitamin (Vitamin B7), das an der Herstellung von Keratin beteiligt ist. Keratin ist ein Eiweiß, das Hauptbestandteil von Nägeln ist. Es ist auch wichtig für die Haare und die Haut.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Nägel bei Biotinmangel rissig und brüchig werden. Studien deuten an, dass sich die Einnahme von Biotin bei brüchigen Nägeln tatsächlich positiv auswirken könnte. In einer Studie schien Biotin das Nagelwachstum zu fördern und die Nageldicke zu verbessern.[1] Vermutlich ist die Einnahme von Biotin vor allem dann vielversprechend, wenn ein Biotinmangel vorliegt.
Zink
Auch Zink spielt bei der Bildung von Keratin eine wichtige Rolle.[2] Zink trägt daher zur Erhaltung normaler Nägel bei. Ein Zinkmangel kann sich durch weiße Flecken auf den Nägeln äußern.
Selen
Selen ist ein essentieller Nährstoff, der hilft, vor oxidativem Stress zu schützen. Außerdem hat Selen wichtige Funktionen in der Zellteilung.[3]
Selen ist wichtig für die Nägel und trägt zur Erhaltung normaler Nägel bei. Auch ein Selenmangel kann weiße Flecken auf den Fingernägeln verursachen.
Eisen
Eisen hat viele wichtige Funktionen im Körper. Es ist einerseits für den Sauerstofftransport im Blut wichtig, hat aber auch wichtige Funktionen in der Zellteilung. Auch viele Enzyme benötigen Eisen als Cofaktor.
Ein Eisenmangel kann Nagelveränderungen verursachen, typisch sind sogenannte Löffelnägel, die muldenförmig eingesenkt, weich und dünn sind.[4]
Frauen, Veganer und Vegetarier sind häufig von Eisenmangel betroffen.
Fazit: Schöne, gesunde Nägel sind gut mit Nährstoffen versorgt
Viele Nährstoffe spielen bei der Bildung und dem Erhalt gesunder Nägel eine wichtige Rolle. Nagelprobleme sind daher oft auf Nährstoffmängel zurückzuführen. Bei bestehenden Problemen sollte man besonders auf eine gute Versorgung mit Eisen, Biotin, Zink und Selen achten.
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[1] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8477615/
[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6304883/
[3] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22381456/
[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5838265/

Was können Mikronährstoffe bei Allergien bewirken?
Allergien haben viele Gesichter: Zu den häufigsten Symptomen gehören Schnupfen und laufende Nase, tränende Augen, Husten, Atembeschwerden, gerötete und juckende Haut, Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall und Erbrechen.
Zu den häufigsten Allergien gehören Pollen-, Tierhaar- und Nahrungsmittelallergien.
Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem auf das Allergen, indem es Histamin ausschüttet. Histamin ist für viele unangenehme Symptome verantwortlich.
Allergien sind nicht harmlos. Im schlimmsten Fall können sie einen anaphylaktischen Schock verursachen. Dabei fällt der Blutdruck so stark ab, dass es zu Ohnmacht kommen kann.
Allergien erhöhen auch das Risiko für Asthma. Menschen mit allergischem Schnupfen sind dreimal so häufig von Asthma betroffen wie Menschen ohne Allergien.
Bei einer Allergie ist es zunächst wichtig, herauszufinden, worauf genau man allergisch reagiert. Die beste Strategie ist in der Regel, das Allergen zu meiden. Ist dies nicht möglich, kommen oft Antihistaminika zum Einsatz, die die Symptome lindern.
Bei starken Allergien kommt auch Cortison zum Einsatz, was Entzündungen hemmt und so Allergiesymptome lindert.
Eine weitere Behandlungsstrategie ist die Desensibilisierung. Bei diesem Ansatz werden in regelmäßigen Abständen die Allergene gespritzt. Dadurch soll sich das Immunsystem an die Allergene gewöhnen, wodurch es nicht mehr zu einer Überreaktion kommt.
Auch Mikronährstoffe können die Behandlung von Allergien unterstützen.
Quercetin
Quercetin ist ein sekundärer Pflanzenstoff und gehört zur Gruppe der Polyphenole. Polyphenole haben antioxidative Eigenschaften und können Entzündungen entgegenwirken.[1]
Studien deuten an, dass Quercetin bei allergischem Schnupfen die Symptome lindern könnte. Dies geschieht vermutlich durch Hemmung des Histamin-H1-Rezeptors (HR1), wodurch die Freisetzung von Histamin verringert wird.[2]
MSM
Bei Methylsulfonylmethan (MSM) handelt es sich um organischen Schwefel. Schwefel hat viele wichtige Funktionen im Körper. Er ist Bestandteil von Proteinen, Enzymen und Hormonen, und ist an der Entgiftung beteiligt.
In Studien schien MSM die Symptome von Pollenallergien lindern zu können.[3],[4],[5]
Der Mechanismus ist nicht im Detail verstanden, aber Wissenschaftler gehen davon aus, dass MSM bei Allergien eine regulierende Wirkung haben könnte und so die allergische Reaktion des Immunsystems abmildern könnte.
Vitamin C
Vitamin C trägt dazu bei, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Außerdem gibt es Hinweise, dass Vitamin C die Ausschüttung von Histamin hemmen könnte. Aus diesem Grund ist Vitamin C bei Allergien vielversprechend.
In einer Studie schien Vitamin C die Lungenfunktion bei allergischem Schnupfen zu verbessern.[6]
Zink
Zink trägt dazu bei, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.[7] Dadurch kann es vermutlich dem antioxidativem Stress entgegenwirken, der mit Allergien einhergeht.
Kupfer
Auch Kupfer trägt dazu bei, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.[8] Außerdem wird vermutet, dass es den Abbau von Histamin beschleunigen könnte.
Mangan
Mangan ist häufig Bestandteil von Allergien Nasensprays. Der Mineralstoff soll antiallergische Eigenschaften haben, und soll Juckreiz und Hautrötungen vorbeugen können. Dies ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass Mangan dazu beiträgt, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.[9]
Fazit: Antioxidantien haben bei Allergien großes Potenzial
Antioxidantien können helfen, dem oxidativen Stress, der mit Allergien einhergeht, entgegenzuwirken. Manche Nährstoffe, wie zum Beispiel Vitamin C und Kupfer scheinen die Ausschüttung und den Abbau von Histamin zu beeinflussen. Von Allergien Betroffene sollten auf eine gute Versorgung mit diesen Nährstoffen achten.
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[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3685779/
[2] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23333628/
[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6293242/
[4] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12006124/
[5] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12676029/
[6] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2221490/
[7] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28353636/
[8] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16112185/
[9] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29849912/

Leaky-Gut-Syndrom: Was können Mikronährstoffe bewirken?
Schätzungsweise 10 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter dem Leaky-Gut-Syndrom. Bei einem Leaky Gut wird die Darmwand für Schadstoffe durchlässig, was Entzündungen fördert und viele Beschwerden hervorrufen kann.
Die Darmwand hat eine wichtige Barrierfunktion. Sie hält toxische Substanzen, Krankheitserreger und andere Fremdstoffe davon ab, in den Körper einzudringen. Die Zellen der Darmwand werden durch Tight junctions zusammengehalten, die man sich wie eine Art Reißverschluss vorstellen kann. Außerdem wird die Darmwand durch eine Schleimschicht, Antikörper und antimikrobielle Substanzen geschützt.
Beim Leaky-Gut-Syndrom wird diese wichtige Barriere durchlässig.
Leaky Gut kann verschiedene Ursachen haben. Entzündungen, z. B. durch bakterielle Infektionen oder durch eine entzündungsfördernde Ernährung, können Leaky Gut begünstigen. Auch Alkohol, bestimmte Medikamente, Nahrungsmittelintoleranzen und Stress können zum Leaky-Gut-Syndrom führen.
Das Leaky-Gut-Syndrom äußert sich durch zahlreiche Beschwerden wie Bauchschmerzen, Unwohlsein, Durchfall, Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Leaky Gut geht auch oft mit einem Reizdarm einher.
In der Schulmedizin gibt es leider keine Behandlung für das Leaky-Gut-Syndrom, da es offiziell noch nicht als Erkrankung anerkannt ist.
Es gibt jedoch zahlreiche Hinweise, dass Mikronährstoffe bei Leaky-Gut-Syndrom hilfreich sein können.
Probiotika
Probiotika können bei Leaky Gut aus mehreren Gründen sinnvoll sein. Zunächst verdrängen sie krankmachende Bakterien, die dem Darm in zu großer Zahl schaden können. Außerdem gibt es Hinweise, dass Probiotika die Bildung von Tight junctions anregen könnten. Probiotika scheinen auch die Bildung einer schützenden Schleimschicht unterstützen zu können.[1]
Studien deuten darauf hin, dass die Einnahme von Probiotika Zonulin im Blut senken könnte. Zonulin gilt als wichtiger Marker für die Durchlässigkeit der Darmwand.
Kollagen
Kollagen enthält viele Aminosäuren, die sich positiv auf den Darm auswirken können:
Es ist sehr reich an Glycin. Es gibt Hinweise darauf, dass Glycin die Barrierefunktion des Darms verbessern könnte
Es enthält viel Prolin und Hydroxyprolin, die die Wundheilung verbessern könnten und es gibt Hinweise, dass die beiden Aminosäuren bei Colitis Ulcerosa hilfreich sein könnten
Die Aminosäure L-Glutamin scheint die Funktion der Tight junctions fördern zu können und es kann vermutlich nützliche Bakterien im Darm unterstützen[2]
Reishi
Der Vitalpilz Reishi ist sehr reich an Polysacchariden, denen viele positive Wirkungen auf den Darm nachgesagt werden.
Reishi soll das Immunsystem stärken können und es gibt zahlreiche Hinweise auf eine entzündungshemmende Wirkung. So kann Reishi vermutlich den Entzündungen entgegenwirken, die mit Leaky Gut einhergehen. Außerdem scheint Reishi die Darmflora verbessern und die Regeneration der Darmschleimhaut fördern zu können.[3]
Vitamin D
Vitamin D hat eine wichtige Funktion bei der Zellteilung und kann so vermutlich die Bildung neuer Darmzellen unterstützen. Außerdem wirkt Vitamin D entzündungshemmend. Wissenschaftler nehmen an, dass es dadurch dem Absterben von Darmzellen durch Entzündungen entgegenwirken kann.[4]
Ein Vitamin D-Mangel ist leider sehr weit verbreitet. Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts sind über 50% der Deutschen nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt.
Zink
Zink hat wichtige Funktionen in der Zellteilung und trägt zur Erhaltung normaler Haut bei.
Entzündungen erhöhen außerdem den Zinkbedarf. Deswegen kommt es durch die Entzündungen, die mit Leaky Gut einhergehen, vermutlich leichter zu einem Zinkmangel als bei Menschen mit einem gesunden Darm.[5],[6]
Curcumin
Curcumin ist der Wirkstoff von Kurkuma, dem entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften nachgesagt werden.
Kurkuma ist außerdem reich an Bitterstoffen, die die Magensäureproduktion anregen und die Verdauung fördern können.[7]
Fazit: Entzündungshemmende Nährstoffe sind vielversprechend
Leaky-Gut-Syndrom geht mit Entzündungen einher und schadet dem ganzen Körper. Entzündungshemmende Nährstoffe können helfen, diesen Entzündungen entgegenzuwirken. Menschen mit Leaky Gut sollten auf eine gute Versorgung mit diesen Nährstoffen achten und Mängel vermeiden.
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[1] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27456494/
[2] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25972430/
[3] https://foodandnutritionresearch.net/index.php/fnr/article/view/1559
[4] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26137304/
[5] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7829006/
[6] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11383597/
[7] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5407015/

Prostatavergrößerung: Was können Mikronährstoffe bewirken?
Männern im fortgeschrittenen Alter sind sehr häufig von Prostatavergrößerung betroffen: Jeder zweite Mann über 60, und fast jeder 80-Jährige hat einer vergrößerten Prostata.
Bei der Prostata handelt es sich um eine Drüse, die die Harnröhre umgibt und die an der Samenbildung beteiligt ist. Eine vergrößerte Prostata verengt die Harnröhre, wodurch das Wasserlassen erschwert wird. Dadurch wird die Blase meist nicht vollständig geleert und Betroffene müssen häufiger zur Toilette. Dies ist häufig auch nachts der Fall, wodurch sich die Schlafqualität verschlechtert. Auch die Erektionsfähigkeit wird durch Prostatavergrößerung beeinträchtigt.
Die Ursachen einer Prostatavergrößerung sind nicht im Detail verstanden. Hormonelle Faktoren scheinen allerdings eine wichtige Rolle zu spielen. Die aktive Form von Testosteron (Dihydrotestosteron, DHT) kann das Wachstum der Prostata anregen. Außerdem scheint ein sinkender Testosteronspiegel in Kombination mit einem steigendem Östrogenspiegel Prostatavergrößerung zu begünstigen.
Eine gutartige Prostatavergrößerung führt nicht zwangsläufig zu Krebs. Allerdings haben Männer mit Prostatavergrößerung ein deutlich höheres Risiko für Prostatakrebs.[1]
Bei der Behandlung von Prostatavergrößerung kommen Wirkstoffe zum Einsatz, die die Muskulatur der Prostata, Harnröhre und Blase entspannen. Dadurch wird das Wasserlassen erleichtert wird. Andere Wirkstoffe hemmen die Umwandlung von Testosteron in DHT, wodurch das Prostatawachstum verlangsamt wird.
Auch Mikronährstoffe können die Behandlung von Prostatavergrößerung unterstützen.
Vitamin D
Die Prostata weist viele Vitamin D-Rezeptoren auf. Dies lässt darauf schließen, dass Vitamin D wichtige Funktionen in der Prostata hat. Studien weisen darauf hin, dass ein Vitamin D-Mangel die Beschwerden einer Prostatavergrößerung verschlimmern könnte.[2] Umgekehrt scheint die Einnahme von Vitamin D das Risiko für Prostatavergrößerung zu senken.[3]
Ein Mangel an Vitamin D ist sehr weit verbreitet. Männer mit Prostatavergrößerung sollten besonders gut auf eine gute Versorgung mit Vitamin D achten.
Antioxidantien
Oxidativer Stress entsteht, wenn freie Radikale Überhand nehmen. Er schadet dem ganzen Körper. Es wird vermutet, dass oxidativer Stress eine Rolle bei der Entstehung einer Prostatavergrößerung spielt. Denn bei Männern mit Prostatavergrößerung sind Malondialdehyd-Werte erhöht; einem Marker für oxidativem Stress. Außerdem sind betroffene Männer oft schlecht mit Vitamin C, Vitamin E und Carotinoiden versorgt. Dies sind wichtige Antioxidantien des Körpers.
In einer Studie schien das Carotinoid Lycopin das Fortschreiten von Prostatavergrößerung aufhalten zu können.[4]
Männer mit Prostatavergrößerung sollten auf eine gute Versorgung mit Antioxidantien wie Vitamin C und Vitamin E achten. Auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Astaxanthin und Curcumin haben eine gute antioxidative Wirkung.
Selen
Auch Selen ist ein wichtiges Antioxidans. Eine vergrößerte Prostata verursacht Entzündungen und oxidativem Stress. Selen scheint dem oxidativen Stress in der Prostata entgegenwirken zu können.
In Studien schien Selen in Kombination mit Lycopin und Sägepalmenextrakt die Symptome einer Prostatavergrößerung linden zu können.[5]
Omega-3
Eine Prostatavergrößerung verursacht Entzündungen und betroffene Männer weisen häufig erhöhte Entzündungsmarker auf. Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und kommen in der Ernährung meist zu kurz.
In Studien schienen Omega-3-Fettsäuren die Wirkung von Medikamenten mit dem Wirkstoffen Finasterid und Tamsulosin zu verbessern.[6]
Fazit: Antientzündliche und antioxidative Nährstoffe sind bei Prostatavergrößerung besonders wichtig
Prostatavergrößerung geht mit Entzündungen und oxidativem Stress einher. Es wird vermutet, dass oxidativer Stress auch eine Rolle bei der Entstehung einer vergrößerten Prostata spielt. Betroffene sollten daher auf eine gute Versorgung mit entzündungshemmenden und antioxidativen Nährstoffen achten.
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.
[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3989826/
[2] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28479770/
[3] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16310924/
[4] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18156403/
[5] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23683667/
[6] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28391389/

Mineralien: Was machen sie im Körper und welche brauchst du?
Magnesium, Selen, Jod…dies sind nur einige von vielen essentiellen Mineralien, die wir über die Nahrung zu uns nehmen müssen. Leider kommen sie in der Ernährung leicht zu kurz.
In diesem Beitrag erfährst du, welche wichtige Rolle einzelne Mineralien im Körper spielen und wie du sicherstellen kannst, dass du den täglichen Bedarf deckst.
Magnesium
Magnesium spielt eine bedeutende Rolle in mehr als 300 Enzymreaktionen im Körper. Es ist von großer Bedeutung für die Muskelfunktion sowie den Erhalt der Knochengesundheit. Zusätzlich wird Magnesium für die Signalübertragung in den Nervenzellen benötigt.[1]
Ein Magnesiummangel äußert sich durch Wadenkrämpfe, Schlafstörungen, Muskelverspannungen und -zuckungen und geringe Stressempfindlichkeit.[2]
Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit bestätigt in ihrer Health Claims Verordnung folgende Wirkung von Magnesium:
Magnesium trägt
zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
zur normalen psychischen Funktion bei
zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei
zu einer normalen Muskelfunktion bei
zur Erhaltung normaler Knochen bei
zur Erhaltung normaler Zähne bei
zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei
zu einer normalen Eiweißsynthese bei
zum Elektrolytgleichgewicht bei
Hier erfährst du mehr über Magnesium.
Magnesiumbedarf
Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt der empfohlene Tagesbedarf an Magnesium zwischen 300 und 400 mg.[3]
Magnesiumreiche Lebensmittel
Es gibt nur wenige Lebensmittel, die einen hohen Magnesiumgehalt aufweisen. Daher gestaltet es sich oft schwierig, den Bedarf allein durch die Nahrungsaufnahme zu decken. Dennoch gibt es einige Lebensmittel, die besonders reich an Magnesium sind und somit als hervorragende Quellen dienen können.
Die folgenden Lebensmittel zeichnen sich durch ihren hohen Magnesiumgehalt aus:[4]
Samen wie Hanfsamen: 700 mg/100 g
Kakao: 499 mg/100 g
Mandeln: 270 mg/100 g
Muscheln: 238 mg/100 g
Fisch wie Makrele: 97 mg/100 g
Grünes Blattgemüse wie Spinat: 87 mg/100 g
Hülsenfrüchte wie schwarze Bohnen: 70 mg/100 g
Avocado: 29 mg/100 g
Silizium
Silizium ist ein Bestandteil des Bindegewebes und scheint zur Festigkeit von Haut, Haaren, Nägeln und Knochen beizutragen. Zudem spielt es vermutlich eine Rolle im Aufbau und der Stabilisierung von Knorpel und Gelenken. Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass Silizium an der Kollagenproduktion beteiligt ist, was für gesunde Haut, Gefäße und Knochen von Bedeutung ist.
Siliziumreiche Lebensmittel
Hirse, Hafer, Reis, Kartoffeln und Erdnüsse sind besonders reich an Silizium.
MSM
Bei Methylsulfonylmethan (MSM) handelt es sich um organischen Schwefel. Schwefel findet man unter anderem im Bindegewebe und dort trägt er vermutlich zum Erhalt von Sehnen, Knorpel, Muskeln, Knochen und Haut bei. Außerdem ist Schwefel Teil von Hormonen und Proteinen und ist wichtig für deren Funktion. Wissenschaftler vermuten auch eine entzündungshemmende und entgiftende Wirkung von MSM
Hier erfährst du mehr über MSM.
Schwefelreiche Lebensmittel
Zwiebeln, Knoblauch und eiweißreiche Lebensmittel wie Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchte Eier und Milchprodukte sind gute Quellen für Schwefel.
Zink
Zink ist essentiell für die Funktion des Immunsystems und spielt eine wichtige Rolle in der Wundheilung sowie für die Gesundheit der Haut.[5]
Ca. 32 % der Männer und 21 % der Frauen nehmen nicht genügend Zink über die Nahrung auf.[6] Daher ist ein Zinkmangel recht häufig. Dieser äußert sich durch Symptome wie schlechte Wundheilung, verringerten Geschmacks- und Geruchssinn, Durchfall und Appetitsverlust.
Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt in ihrer Health Claims Verordnung folgende Wirkung von Zink:
Zink
trägt zur Erhaltung normaler Haut bei
trägt zu einer normalen Eiweißsynthese bei
trägt zur Erhaltung eines normalen Testosteronspiegels im Blut bei
trägt zur Erhaltung normaler Haare bei
trägt zur Erhaltung normaler Nägel bei
trägt zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei
trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
trägt zu einer normalen Fruchtbarkeit und einer normalen Reproduktion (Fortpflanzungsfähigkeit) bei
trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei
trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems (körperliche Abwehr) bei
hat eine Funktion bei der Zellteilung
Hier erfährst du mehr über Zink.
Zinkbedarf
Der empfohlene Tagesbedarf an Zink laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt zwischen 10 und 16 mg.[7] Der Bedarf hängt vor allem vom Konsum von phytinsäurehaltigen Lebensmitteln wie Hülsenfrüchten und Getreide ab, da Phytinsäure die Aufnahme von Zink beeinträchtigt, indem es Zink bindet.
Zinkreiche Lebensmittel
Folgende Lebensmittel sind reich an Zink:[8]
Austern (45,1 mg/100 g)
Leber, wie Kalbsleber (11,2 mg/100 g)
Nüsse und Samen, wie Hanfsamen (9,9 mg/100 g)
Kakao (9,63 mg/100 g)
Fleisch, wie Rindfleisch (8,78 mg/100 g)
Eisen
Eisen ist vor allem für den Sauerstofftransport im Blut von Bedeutung und spielt eine wichtige Rolle in vielen biochemischen Reaktionen.[9]
Ein Eisenmangel führt zu einer gestörten Bildung roter Blutkörperchen. Schwangere und menstruierende Frauen haben ein erhöhtes Risiko für Eisenmangel. Typische Symptome eines Eisenmangels sind Blässe, Konzentrationsstörungen, leichte Ermüdbarkeit, Leistungsabfall, Appetitlosigkeit, Hauttrockenheit und eine erhöhte Infektanfälligkeit.[10]
Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt in ihrer Health Claims Verordnung folgende Wirkung von Eisen:
Eisen
trägt zur normalen Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin bei
trägt zu einem normalen Sauerstofftransport im Körper bei
trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei
trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei
trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
hat eine Funktion bei der Zellteilung
Hier erfährst du mehr über Eisen.
Eisenbedarf
Der empfohlene Tagesbedarf an Eisen laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt zwischen 10 und 15 mg.[11]
Eisenreiche Lebensmittel
Eisenreiche Lebensmittel sind sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln enthalten. Allerdings kann tierisches Eisen besser aufgenommen und verwertet werden. Die Aufnahme von pflanzlichem Eisen kann verbessert werden, indem man es mit Vitamin C kombiniert.
Folgende Lebensmittel sind reich an Eisen:[12]
Kakao (13,9 mg/100 g)
Nüsse und Samen, wie Hanfsamen (7,95 mg/100 g)
Leber (7,4 mg/100 g)
Fleisch, wie Rindfleisch (5,46 mg/100 g)
Meeresfrüchte, wie Austern (5,78 mg/100 g)
Bor
Bor scheint eine wichtige Rolle beim Erhalt von Knochen zu spielen, indem es die Knochenbildung unterstützt und den Calciumstoffwechsel reguliert. Vermutlich ist es auch an der Bildung und Stabilisierung von Kollagen beteiligt, einem wichtigen Protein des Bindegewebes. Darüber hinaus könnte Bor eine Rolle im Hormonstoffwechsel spielen, insbesondere auf Östrogene.
Borreiche Lebensmittel
Pfirsiche, Gurken, Trockenfrüchte, Nüsse und Rote Beete enthalten viel Bor.
Kupfer
Kupfer ist ein wesentlicher Bestandteil vieler Proteine und spielt eine wichtige Rolle im Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel. Es ist auch für das Immunsystem und den Eisenhaushalt von Bedeutung.[13]
Symptome eines Kupfermangels können sich durch Müdigkeit, Erschöpfung, Knochenschwund, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Blässe und vorzeitige Ergrauung äußern.
Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt in ihrer Health Claims Verordnung folgende Wirkung von Kupfer:
Kupfer
trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei
trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems (körperliche Abwehr) bei
trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
trägt zur Erhaltung von normalem Bindegewebe bei
trägt zu einem normalen Eisentransport im Körper bei
trägt zu einer normalen Haarpigmentierung bei
Hier erfährst du mehr über Kupfer.
Kupferbedarf
Der empfohlene Tagesbedarf an Kupfer laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt zwischen 1,0 und 1,5 mg.[14]
Kupferreiche Lebensmittel
Kupferreiche Lebensmittel sind unter anderem:[15]
Leber, wie Rinderleber (14,59 mg/100 g)
Austern (5,71 mg/100 g)
getrocknete Shiitake-Pilze (5,17 mg/100 g)
Nüsse und Samen, wie Sesam (4,08 mg/100 g)
Kakao (3,79 mg/100 g)
Meeresfrüchte, wie Hummer (1,55 mg/100 g)
Mangan
Mangan spielt eine wichtige Rolle im Bindegewebe. Es aktiviert zudem zahlreiche Enzyme und ist für die Proteinsynthese erforderlich. Ein Mangel an Mangan äußert sich durch Knochenprobleme, verringerte Fruchtbarkeit und Störungen im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel.[16]
Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt in ihrer Health Claims Verordnung folgende Wirkung von Mangan:
Mangan
trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
trägt zu einer normalen Bindegewebsbildung bei
trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei
Manganbedarf
Der empfohlene Tagesbedarf an Mangan laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt zwischen 2 und 5 mg.[17]
Manganreiche Lebensmittel
Folgende Lebensmittel sind reich an Mangan:[18]
Gewürze wie Kardamom (28 mg/100g)
Nüsse wie Haselnüsse (13 mg/100g)
Knoblauch (2 mg/100g)
Obst wie Ananas (2 mg/100g)
Hülsenfrüchte wie Limabohnen (2 mg/100g)
Algen wie Wakame-Algen (1 mg/100g)
Austern (1 mg/100g)
Chrom
Chrom spielt eine wichtige Rolle im Kohlenhydratstoffwechsel und unterstützt die Regulation des Blutzuckerspiegels. Es ist auch an der Speicherung von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen beteiligt.
Ein Mangel an Chrom kann zu Koordinationsstörungen, Gewichtsverlust und Problemen bei der Blutzuckerregulation führen.[19]
Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt in ihrer Health Claims Verordnung folgende Wirkung von Chrom:
Chrom
trägt zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei
trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels bei
Chrombedarf
Der empfohlene Tagesbedarf an Chrom laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt zwischen 30 und 100 µg.[20]
Chromreiche Lebensmittel
Zu den chromreichen Lebensmitteln gehören Fleisch, Getreide, Obst, Gemüse und Nüsse. Der Chromgehalt kann auch stark von der Verarbeitung der Lebensmittel abhängen. Wenn diese beispielsweise mit Edelstahl in Kontakt kommen, kann sich ihr Chromgehalt erhöhen.[21]
Selen
Selen spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel der Schilddrüsenhormone. Es schützt zudem vor oxidativem Stress und ist für das Immunsystem wichtig.[22]
Deutschland ist Selenmangelgebiet, daher ist ein Selenmangel weit verbreitet. Ein Mangel an Selen äußert sich durch verminderte Fruchtbarkeit, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme und eine erhöhte Infektanfälligkeit.
Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt in ihrer Health Claims Verordnung folgende Wirkung von Selen:
Selen
trägt zur Erhaltung normaler Haare bei
trägt zur Erhaltung normaler Nägel bei
trägt zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei
trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems (körperliche Abwehr) bei
trägt zu einer normalen Spermabildung (Bildung von Samenzellen) bei
Hier erfährst du mehr über Selen.
Selenbedarf
Der empfohlene Tagesbedarf an Selen laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt zwischen 60 und 70 µg.[23]
Selenreiche Lebensmittel
Folgende Lebensmittel sind gute Quellen für Selen:[24]
Paranüsse
Austern
Leber
Fisch
Samen
Meeresfrüchte
Fleisch
Jod
Jod ist als Bestandteil von Schilddrüsenhormonen wichtig für die Funktion der Schilddrüse, aber auch alle anderen Organe benötigen Jod. Es spielt eine bedeutende Rolle im Energiestoffwechsel und im Nervensystem.[25]
Jodmangel zählt zu den häufigsten Nährstoffmängeln. Die Böden in Deutschland sind jodarm, weshalb Jodmangel auch hierzulande weit verbreitet ist. Jodiertes Speisesalz kann helfen, den Bedarf zu decken, reicht aber oft allein nicht aus.
Ein Jodmangel äußert sich durch Kropfbildung, Müdigkeit und Erschöpfung, raue und trockene Haut, Übergewicht, leichtes Frieren und Haarausfall.[26]
Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt in ihrer Health Claims Verordnung folgende Wirkung von Jod:
Jod
trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei
trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei
trägt zu einer normalen Produktion von Schilddrüsenhormonen und zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei
trägt zur Erhaltung normaler Haut bei
Hier erfährst du mehr über Jod.
Jodbedarf
Der empfohlene Tagesbedarf an Jod laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt bei etwa 200 µg.[27]
Jodreiche Lebensmittel
Folgende Lebensmittel sind gute Lieferanten für Jod:[28]
Jodiertes Speisesalz (5070 µg/100 g)
Algen, wie getrocknete Nori-Algen (2320 µg/100 g)
Eier (49,2 µg/100 g)
Milch (34,3 µg/100 g)
Fisch, wie Lachs (26,2 µg/100 g)
Meeresfrüchte, wie Shrimps (14,7 µg/100 g)
Geflügel, wie Truthahn (2,1 µg/100 g)
Hülsenfrüchte, wie Kidneybohnen (1,1 µg/100 g)
Gemüse, wie Karotten (0,5 µg/100 g)
Fazit: Mineralstoffe sind unverzichtbar
Der Körper benötigt täglich viele Mineralien und Spurenelemente, um optimal zu funktionieren. Der Bedarf sollte idealerweise über eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung gedeckt werden. Dies ist jedoch nicht immer möglich. Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel können dazu beitragen, die Versorgung mit diesen wichtigen Nährstoffen sicherzustellen.
Der Multimineral Komplex Daily von Viktilabs enthält Magnesium, Silizium, Schwefel, Zink, Eisen, Kupfer, Bor, Mangan, Chrom, Selen und Jod. Er wird in Deutschland nach höchsten Qualitätsstandards entwickelt und ist frei von unnötigen Zusatzstoffen.
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[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5637834/
[2] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29387426/
[3] https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/magnesium/
[4] https://nutritiondata.self.com/foods-000120000000000000000.html
[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3724376/
[6] https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/nationale-verzehrsstudie-zusammenfassung.html
[7] https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/zink/?L=0
[8] https://nutritiondata.self.com/foods-000124000000000000000.html
[9] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3999603/
[10] https://www.nhs.uk/conditions/iron-deficiency-anaemia/
[11] https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/eisen/?L=0
[12] https://nutritiondata.self.com/foods-000119000000000000000-w.html
[13] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK225407/
[14] https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/kupfer-mangan-chrom-molybdaen/?L=0
[15] https://nutritiondata.self.com/foods-000125000000000000000-w.html
[16] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24470093/
[17] https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/kupfer-mangan-chrom-molybdaen/
[18] https://nutritiondata.self.com/foods-000126000000000000000-w.html
[19] https://ods.od.nih.gov/factsheets/Chromium-HealthProfessional/
[20] https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/kupfer-mangan-chrom-molybdaen/
[21] https://ods.od.nih.gov/factsheets/Chromium-HealthProfessional/
[22] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK557551/
[23] https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/selen/
[24] https://nutritiondata.self.com/foods-000127000000000000000-w.html
[25] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3063534/
[26] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21748117/
[27] https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/jod/?L=0
[28] https://www.ars.usda.gov/northeast-area/beltsville-md-bhnrc/beltsville-human-nutrition-research-center/methods-and-application-of-food-composition-laboratory/mafcl-site-pages/iodine/

Magnesium ist nicht gleich Magnesium: Welche Magnesiumform ist die beste?
Magnesium ist ein essenzieller Mineralstoff, der für unseren Körper von großer Bedeutung ist. Wir müssen ihn über unsere Nahrung aufnehmen, da er in über 300 enzymatischen Reaktionen eine Rolle spielt. Ohne Magnesium können viele wichtige Stoffwechselprozesse nicht ordnungsgemäß ablaufen. Es ist insbesondere für die Funktion unserer Muskeln, die Stärkung unserer Knochen und die Übertragung von Nervenimpulsen von entscheidender Bedeutung.
Magnesium trägt
zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
zur normalen psychischen Funktion bei
zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei
zu einer normalen Muskelfunktion bei
zur Erhaltung normaler Knochen bei
zur Erhaltung normaler Zähne bei
zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei
zu einer normalen Eiweißsynthese bei
zum Elektrolytgleichgewicht bei
*Alle Wirkungsversprechen sind von der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit durch die Health Claim Verordnung bestätigt.
In unserem ausführlichen Artikel erfährst du mehr über die Bedeutung und Funktion von Magnesium im Körper.
Verschiedene Formen von Magnesium
Magnesium liegt immer gebunden vor. Du nimmst also kein reines Magnesium zu dir, sondern Magnesium, das an ein anderes Molekül gebunden ist. Das gilt auch für Magnesium in Nahrungsergänzungsmitteln.
Organisches versus anaorganisches Magnesium
Bei Magnesium unterscheidet man vor allem organisches von anorganischem Magnesium. Organisches Magnesium ist an organische Moleküle gebunden, anorganisches an anorganische. Organisches Magnesium wird besser aufgenommen und hat eine höhere Bioverfügbarkeit als anorganisches.[1]
Zu den organischen Verbindungen gehören:
Magnesium-Citrat
Magnesium-Malat
Magnesium-Glycinat
Magnesium-Aspartat
Magnesium-Gluconat
Zu den anorganischen Verbindungen gehören:
Magnesium-Oxid
Magnesium-Carbonat
Magnesium-Chlorid
Magnesium-Sulfat
Magnesiumcitrat versus Magnesiumglycinat
Zwei beliebte organische Magnesiumverbindungen sind Magnesiumcitrat und Magnesiumglycinat. Welche der beiden Verbindungen ist besser?
Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Beide Formen haben eine sehr gute Bioverfügbarkeit.[2]
Magnesiumcitrat fördert die Aufnahme von Wasser in den Darm. Dadurch wird der Stuhl weicher und er wird leichter ausgeschieden. Das bedeutet auch, dass Magnesiumcitrat bei hoher Dosierung eine leicht abführende Wirkung hat, was für manche Menschen ein Problem sein kann. Bei Verstopfung kann es hingegen vorteilhaft sein.
Magnesiumglycinat ist besser für Menschen geeignet, die auf Magnesiumcitrat empfindlich reagieren. Außerdem handelt es sich bei Glycin um eine Aminosäure, die viele interessante Eigenschaften hat.[3] Glycin ist nicht nur Baustein für Proteine, es ist auch Bestandteil von Glutathion, dem wichtigsten Antioxidans des Körpers. Es gibt außerdem Hinweise, dass Glycin die Heilung des Darms fördern und zumindest bei Tieren lebensverlängernd wirken könnte. Glycin hat auch eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem und könnte dadurch möglicherweise den Schlaf fördern. Glycin ist die kleinste Aminosäure und kommt in der Nahrung leicht zu kurz. (Übrigens ist Glycin auch die häufigste Aminosäure in Kollagen).
Magnesiummalat
Auch Magnesiummalat ist eine beliebte organische Magnesiumverbindung. Bei Malat handelt es sich um ein Salz der Apfelsäure und es handelt sich um ein Zwischenprodukt bei der ATP-Produktion. ATP ist die Energie der Zellen.
Magnesiummalat hat, ähnlich wie Magnesiumcitrat und Magnesiumglycinat, eine sehr hohe Bioverfügbarkeit und ist sehr gut verträglich. Außerdem kann Magnesiummalat gut gespeichert werden und bleibt länger im Körper als andere Magnesiumverbindungen.[4]
Magnesium in Nahrungsergänzungsmitteln
Bei Nahrungsergänzungsmitteln mit Magnesium solltest du darauf achten, in welcher Form das Magnesium vorliegt.
Bei organischen Verbindungen handelt es sich allerdings um sehr große Moleküle, die viel Volumen einnehmen. Deswegen liegt die Tagesdosis bei organischen Magnesiumverbindungen oft bei mehreren Kapseln täglich. Das ist vielleicht etwas unpraktisch, lässt sich aber nicht vermeiden und liegt in der Natur der Sache.
Aus diesem Grund liegt Magnesium in Multipräparaten auch meist als anorganisches Magnesium vor. Denn organisches Magnesium würde schlicht zu viel Platz wegnehmen.
Viktilabs setzt auf organisches Magnesium mit hoher Bioverfügbarkeit: Hochwertiges Tri-Magnesium-Dicitrat und Magnesiumkomplex mit Magnesiumbisglycinat
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[1] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16548135/
[2] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30761462/
[3] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9829614/
[4] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32625931/

Candidatherapie: Darmpilz natürlich behandeln
Der Hefepilz Candida albicans ist eine häufige Ursache von Darmpilz. Die meisten Menschen haben Candida im Darm. Wenn sich der Pilz nicht zu weit ausbreitet, verursacht er jedoch in der Regel keine Beschwerden. Das Immunsystem und die Darmflora halten den Pilz normalerweise in Schach und verhindern eine übermäßige Vermehrung.
Ist das Immunsystem geschwächt, kann Candida leicht überhandnehmen. Candidabefall kann verschiedene Symptome verursachen: Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall gehören zu den häufigsten Symptomen. Der Pilz steht aber auch im Verdacht, Heißhunger auf Süßes zu fördern.
Die Behandlung von Candida erfolgt klassischerweise mit Antipilzmitteln (Antimykotika). Diese können jedoch viele Nebenwirkungen verursachen.
Auch das Vermeiden von Zucker und einfachen Kohlenhydraten ist bei Candidabefall sinnvoll, da diese Lebensmittel das Wachstum des Pilzes fördern können.
Auch Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe können die Candidatherapie unterstützen:
Probiotika
Probiotika sind „nützliche“ Bakterien, die helfen, eine gesunde Darmflora aufzubauen. Probiotika können dem Wachstum von Pilzen im Darm auf verschiedene Art und Weise entgegenwirken.
Einige probiotische Bakterien produzieren Stoffe, die das Wachstum von Candida und anderen Pilzen hemmen. Außerdem produzieren sie Säure und senken dadurch den pH-Wert, wodurch sich Candida nicht so gut ausbreiten kann. Probiotische Bakterien können zudem Pilze und andere Krankheitserreger verdrängen. Sie konkurrieren um Nährstoffe und um Platz im Darm.[1]
Besonders bei Candidabefall nach eine Antibiotikatherapie scheint die Einnahme von Probiotika sinnvoll zu sein.[2] Denn Antibiotika wirken nicht nur gegen schädliche Bakterien, sondern auch gegen nützliche Bakterien im Darm, wodurch die Darmflora stark geschwächt wird.
Reishi
Der Vitalpilz Reishi scheint eine antimykotische Wirkung zu haben und kann dadurch vermutlich das Wachstum von Candida im Darm hemmen.[3]
Außerdem soll Reishi das Immunsystem stärken können. Ein gutes Immunsystem ist die wirksamste Waffe gegen Candida und andere Krankheitserreger.
Reishi ist zudem reich an Polysacchariden, die nützlichen Darmbakterien als Futter dienen. Es handelt sich also um Präbiotika.
B-Vitamine
Candidapatienten sind oft nicht gut mit B-Vitaminen versorgt. Gerade für sie ist jedoch eine gute Versorgung mit B-Vitaminen wichtig, da B-Vitamine wichtige Funktionen bei der Zellteilung haben. B-Vitamine sind daher für den Erhalt und die Regeneration der Darmschleimhaut wichtig.[4]
Grapefruitkernextrakt
Studien zufolge scheint Grapefruitkernextrakt eine antimykotische Wirkung zu haben. Auch das Wachstum von Hefepilzen wie Candida scheint Grapefruitkernextrakt hemmen zu können.[5]
Grapefruitkernextrakt wirkt zudem antioxidativ und entzündungshemmend und könnte dadurch vermutlich Entzündungen im Darm entgegenwirken.
Vitamin D
Candidapatienten leiden häufig unter Vitamin D-Mangel. Dies ist vor allem in Winter ein großes Problem: denn in der kalten, dunklen Jahreszeit haben Menschen mit Candidabefall besonders mit Virus- und anderen Infektionen zu tun.[6]
Es ist wichtig, einen Vitamin D-Mangel zu vermeiden und bei Bedarf auszugleichen. Vitamin D hat wichtige Funktionen im Immunsystem und ist nicht nur für Candidapatienten wichtig.
Vitamin C
Auch Vitamin C ist für das Immunsystem wichtig. Außerdem ist Vitamin C ein wirksames Antioxidans, und könnte so vermutlich die Darmschleimhaut vor oxidativem Stress schützen und deren Heilung unterstützen. Vitamin C scheint auch die Darmflora positiv beeinflussen zu können.[7]
Fazit: Nahrungsergänzungsmittel können die Candidatherapie unterstützen
Pflanzenstoffe können eine antimykotische Wirkung haben und somit die Candidatherapie unterstützen. Außerdem sollten Candidapatienten auf eine gute Versorgung mit Nährstoffen achten, die für das Immunsystem wichtig sind. Denn unser Immunsystem ist die wirksamste Waffe gegen Candida und andere Krankheitserreger.
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[1] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23361033/
[2] https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1875957216301401
[3] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29199568/
[4] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28157653/
[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6538181/
[6] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27865660/
[7] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36475828/








